Dienstag, 19. Januar 2016

[ #Naturfreunde Vorarlberg] Kulturwanderung: 18. Jänner

Arbeitsalltag bei der Vorarlberger Papierfabrik (heute Rondo Ganahl) in Frastanz im ersten Betriebsjahr 1912.
© Vorarlberger Wirtschaftsarchiv
366 historische Anlässe um Kultur mit Kopf oder auch mit den Beinen zu erwandern. Hier der 18. Januar 1799.

Ein kleiner Franzose wird im selben Jahr in einem Staatsstreich Erster Konsul werden und in der Folge Europa verändern. Der einfache französische Buchhalter Nicholas-Louis Robert hingegen meldet am 18. Jänner 1799 ein Patent an, das die Welt bis in die heutigen Tage nachhaltig verändert hat.

Bis Ende des 18. Jahrhunderts wurde Papier von Hand hergestellt, geschöpft. Die Erfindung des Franzosen Nicholas-Louis Robert (* 2. Dezember 1761 in Paris; † 8. August 1828 in Vernouillet), der die erste Langsieb-Papiermaschine baute, eröffnete erst die maschinelle Papierfabrikation. 1798 war der Prototyp einer derartigen Maschine fertig gestellt. Für diese Erfindung erhielt Nicholas-Louis Robert am 18.Jänner 1799 das Patent. Dies bedeutete den ersten Schritt zur Mechanisierung der Papierherstellung.

Auch wenn die Vorarlberger Papierfabrik in Frastanz schon über 100 Jahre alt ist, sie ist nicht die älteste. Die älteste mechanische Papierfabrik Vorarlbergs war die k.k.privilegirte Mechanische Papierfabrick Karl Blum in Bludenz. Sie wurde 1834 gegründet und ist ein wichtiger Teil der Vorarlberger Wirtschaftsgeschichte. 
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 17.1.13
 17.1.16



























Lemmata: Papier, Nicholas-Louis Robert, Karl Blum

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