Seine Kunstauffassung ist von tiefer Religiosität geprägt, die ihm in seinem Elternhaus vermittelt worden war. Er machte sein religiöses Gefühl zum Fundament seiner Kunstübung, die Autonomie der Kunst hielt er für einen Irrweg, dem man durch die Rückkehr in die ursprüngliche Abhängigkeit von der Religion begegnen müsse. Overbeck hatte sich zum Ziel gesetzt, das religiöse Bild zu erneuern. Ein Problem, das er dabei zu überwinden hatte, war, einen Ort für seine Bilder zu finden, da von Seiten der Kirchen, der evangelischen wie der katholischen, in der Zeit der Napoleonischen Kriege keine Aufträge zu erwarten waren. Ein Ausweg war in dieser Situation das der persönlichen religiösen Erbauung dienende Andachtsbild.
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- 9.7.14 [Letzte Aktualisierung, online seit 10.7.13]
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