Donnerstag, 5. Juni 2014

[ #text4tube ] Von der "Versuchsanordnung Wien 77" zur "Fang-Kommission".


Versuchsanordnung Wien 77. Als eine der ersten Amtshandlungen als bairischer König ließ Ludwig II. 1864 den gerade flüchtigen Richard Wagner aufspüren und nach München holen. Wagner hatte sich zuvor in Wien aufgehalten, um sein neuestes Werk "Tristan und Isolde" an der Hofoper zu proben. Nach 77 Versuchen bliesen die Wiener das Projekt als "unspielbar" ab, man hatte dort wenig übrig für Wagners musikalische Mythen-Maschinen. Der Komponist nahm Reißaus, zumal die Gläubiger hinter dem chronisch Verschuldeten her waren. Richard Wagner war als König Ludwig's II. "Findelkind" seine Schulden und Probleme allesamt los, er bekam Bayreuth und vieles mehr. Die Bayern bekamen aber erst die Probleme und eine Verschuldung, die sie an den Rand des Staatsbankrotts brachten.

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